Späte Gelbrandschwebfliege

Xanthogramma pedissequum (Harris, 1776),

Synonym: Xanthogramma ornatum (Meigen, 1822)

Gattung: Xanthogramma

Familie: Schwebfliegen (Syrphidae)

Unterordnung: Fliegen (Brachycera)

Ordnung: Zweiflügler (Diptera)


Kennzeichen

Der Körper ist schwarz, auf der Oberseite des Thorax befinden sich an den Seiten je eine dicke gelbe Linie, die nicht unterbrochen ist. Das Gesicht und das Schildchen sind gelb, die Fühler orange-rot. Auf dem Hinterleib befinden sich vier gelbe Querbinden, von denen die erste sehr breit und in der Mitte unterbrochen ist. Die übrigen Binden berühren sich meist, aber vor allem die zweite Binde kann auch unterbrochen sein. Die Beine sind gelb, die Hinterbeine teilweise braun. Auf den durchsichtigen Flügeln befindet sich ein dunkler verwischter Fleck. Weibchen werden zwischen 13 und 18 mm groß, die Männchen zwischen 8 und 11 mm.

Flugzeit

Man kann sie zwischen April und August fliegen sehen.

Verbreitung

Europa, Nordasien, nach Norden hin seltener.

Habitat

Hauptsächlich in Wäldern aber auch an Wald- und Wegrändern oder Lichtungen.

Ernährung

Ausgewachsene Tiere ernähren sich von Pollen und Nektar verschiedener Pflanzen, hauptsächlich von Doldenblütlern, Disteln oder Zypressen-Wolfsmilch.

Fortpflanzung und Entwicklung

Die Entwicklung der Larven findet im Boden statt.

Gefährdung und Schutz

Die Späte Gelbrandschwebfliege gilt zurzeit als nicht gefährdet.

Verwechslungsgefahr

Man kann sie eigentlich nur mit der Frühen Gelbrandschwebfliege (Xanthogramma festivum) verwechseln. Diese hat aber ein deutlich dunkleres Schildchen und vollkommen gelbe Beine.