Mondfleck-Feldschwebfliege

Eupeodes luniger (Meigen, 1822)

Synonym: Metasyrphus luniger

Gattung: Eupeodes

Familie: Schwebfliegen (Syrphidae)

Unterordnung: Fliegen (Brachycera)

Ordnung: Zweiflügler (Diptera)


Kennzeichen

Auf dem dunklen breiten Hinterleib befinden sich drei gelbe monförmige Fleckenpaare die nicht auf den Seitenrand übergehen und darunter eine dünne gelbe Querbinde. Die Form und Ausprägung der Bänder können jedoch variiren. Die Weibchen haben eine y-förmige dunkle Stelle zwischen den Augen, bei den Männchen liegen die Augen direkt nebeneinander. Die Fühler sind an der Basis orange, sonst dunkelbraun. Die Flügel sind klar und die Ader der Radialzelle ist nur leicht geschwungen (Bild 3). Sie werden 9 bis 12 mm groß.

Flugzeit

Man kann sie von April bis Oktober fliegen sehen.

Verbreitung

Europa, Asien, Japan, Nordafrika, Nordamerika.

Habitat

Wiesen, Gärten, Parkanlagen, Felder.

Ernährung

Die erwachsenen Fliegen ernähren sich von Nektar und Pollen verschiedener Blütenpflanzen, die Larven leben räuberisch von Blattläusen, bei Nahrungsmangel auch von Pflanzen.

Fortpflanzung und Entwicklung

Die Larven entwickeln sich in Blattlauskolonien. Findet das Weibchen keine Blattläuse für die Eiablage, kann sie diese für mehrere Wochen hinauszögern. Die Überwinterung erfolgt als Puppe.

Gefährdung und Schutz

Die Mondfleck-Feldschwebfliege gilt zurzeit als nicht gefährdet.

Verwechslungsgefahr

Sie kann leicht mit der Gemeinen Feldschwebfliege (Eupeodes corollae), der Mondfleckschwebfliege (Eupeodes lapponicus) und der Breitband-Feldschwebfliege (Eupeodes latifasciatus) verwechselt werden. Anhand der Flügeladerung (Bild 3) und der Übergänge der gelben Bänder auf den Seitenrand lassen sie sich gut unterscheiden.