Mistbiene, Scheinbienen-Keilfleckschwebfliege, Schlammbiene

Eristalis tenax (Linnaeus, 1758)

Gattung: Eristalis

Familie: Schwebfliegen (Syrphidae)

Unterordnung: Fliegen (Brachycera)

Ordnung: Zweiflügler (Diptera)


Kennzeichen

Auf dem zweiten Segment des Hinterleibes befindet sich eine sanduhrförmige organge Zeichung, die sehr variabel ist. Bei den Männchen befinden sich meist auch auf dem dritten Segment orange Flecken. Darunter kann man zwei schwache helle Querstreifen erkennen. Die Komplexaugen sind schwarz, die Fühler ungefiedert. Die Augen liegen beim Männchen dicht nebeneinander, beim Weibchen etwas auseinander. Sie wird 14 bis 18 mm lang.

Flugzeit

Man kann sie von März bis Oktober fliegen sehen.

Verbreitung

Europa, Asien, Nordafrika.

Habitat

Waldränder, Lichtungen, Gärten, Brachen, oft auf Bauernhöfen.

Ernährung

Die erwachsenen Fliegen ernähren sich von Nektar und Pollen verschiedener Blütenpflanzen, die Larven von organischen Abfällen.

Fortpflanzung und Entwicklung

Die Larven, auch Rattenschwanzlarven genannt, entwickeln sich in schlammigen Gewässern, sehr gerne auch in Jauchegruben. Begattete Weibchen überwintern.

Gefährdung und Schutz

Die Mistbiene gilt zurzeit als nicht gefährdet.

Besonderheiten

Die Weibchen überwintern und an warmen Wintertagen kann man sie gelegentlich fliegen sehen.

Verwechslungsgefahr

Es gibt mehrere sehr ähliche Arten, die aufgrund der variabeln Zeichung auf dem Hinterleib schwer voneinander zu unterscheiden sind.