Glänzende Keilfleckschwebfliege

Eristalis rupium (Fabricius, 1805)

Gattung: Eristalis

Familie: Schwebfliegen (Syrphidae)

Unterordnung: Fliegen (Brachycera)

Ordnung: Zweiflügler (Diptera)


Kennzeichen

Der Körper ist besonders dunkel und stark glänzend, die Augen sind dicht behaart. Das helle Gesicht hat eine dunkle Mittellinie und dunkle Seiten. Auf dem zweiten Segment des Hinterleibes befinden sich zwei keilförmige orange Flecken und gelbe Säume an den einzelnen Segmenten. Das Flügelmal ist besonders groß und verwischt. Sie wird 10 bis 12 mm groß.

Flugzeit

Man kann sie in zwei Generation von Mai bis Oktober fliegen sehen.

Verbreitung

Europa, Sibirien, Nordamerika, bis in eine Höhe von 2.500 m.

Habitat

Wald- und Wegränder, Wiesen, Felder, Parks und Gärten.

Ernährung

Sie ernähren sich von Pollen und Nekter verschiedern Pflanzen, hauptsächlich aber von Doldenblütlern.

Fortpflanzung und Entwicklung

Die Larve entwickelt sich in schlammigen Gewässern und wird, wie bei allen Arten dieser Gattung, auch Rattenschwanzlarve genannt. Dieser Name stammt von dem ca. 4 cm schwanzähnlichem Atemrohr am Hinterleib der Larve.

Gefährdung und Schutz

Die Glänzende Keilfleckschwebfliege gilt zurzeit als nicht gefährdet.

Verwechslungsgefahr

Sie sieht anderen Arten dieser Gattung sehr ähnlich, aufgrund der sehr dunklen Färbung und des auffälligen Flügelmales aber kaum zu verwechseln.