Gemeiner Steinläufer, Steinkriecher

Lithobius forficatus (Linnaeus, 1758)

Familie: Steinläufer (Lithobiidae)

Ordnung: Steinläufer (Lithobiomorpha)

Klasse:  Hundertfüßer (Chilopoda)

Überklasse:  Tausendfüßer (Myriapoda)


Kennzeichen

Der Körper ist dunkel rot-braun mit einigen kleinen, nach hinten gerichtetetn Zipfeln auf dem Rückenplatten neun, elf und dreizehn. Außerdem sind die Rückenplatten abwechselnd kurz und lang. An den Seiten des Kopfes befinden sich je 15 Punktaugen und 15 Laufbeinpaare am Körper. Er wird zwischen 20 und 32 mm groß.

Verbreitung

Beinahe weltweites Vorkommen.

Habitat

Wälder, Gärten, Wiesen, da meist unter Steinen, unter Rinde oder am Totholz.

Ernährung

Sie ernähren sich räuberisch von anderen kleinen Insekten und Spinnen denen sie ein schnell wirkenden Gift injizieren.

Fortpflanzung und Entwicklung

Das Männchen legt auf ein lockeres Gespinnst seine Spermatophore ab die das Weibchen mit ihren zangenförmigen Geschlechtsfüßen ergreift und in ihre Geschlechtsöffnung aufnimmt. Später legen sie die Eier einzeln und mit einem großen zeitlichen Abstand in die Erde ab. Die Jungen häuten sich mehrfach und auch die geschlechtsreifen Tiere häuten sich später noch mehrfach. Sie können bis zu sechs Jahre alt werden.

Gefährdung und Schutz

Der Gemeine Steinläufer gilt zur Zeit als nicht gefährdet.

Besonderheiten

Ein Biss soll auch für Menschen schmerzhaft sein.

Der Gemeiner Steinläufer ist das Wirbellose Tier des Jahres 2003.

Verwechslungsgefahr

Es gibt mehrere sehr ähnlich aussehende Arten.