Gemeine Rollassel

Armadilligium vulgare (Latreille, 1804)

Gattung: Armadilligium

Familie: Armadillidiidae

Unterordnung: Landasseln (Oniscidea)

Ordnung: Asseln (Isopoda)


Kennzeichen

Der dunkle, leicht glänzende Körper ist oval und gewölbt. Auf der Oberseite befinden sich meist kleine gelbliche Flecken. Die Fühler bestehen aus zwei Gliedern und die Stirn hat in der Mitte zwei kleine Höcker sowie einen wulstigen Rand. Wie alle Asseln haben sie sieben Beinpaare und atmen durch am hinteren Beinpaar sitztende Kiemen (Pseudotracheen). Sie wird 10 bis 12 mm groß.

Verbreitung

Weite Teile Europa.

Habitat

Steinige Wälder, Lichtungen, Waldränder.

Ernährung

Sie ernährt sich von verschiedenen Pflanzenresten.

Fortpflanzung und Entwicklung

Bei allen Asseln entwickeln sich die Jungen in Eiern die in einer flüssigkeitsgefüllten Bruttasche (Marsupium) unter dem Körper des Weibchen. Pro Jahr können bis zu 100 Jungtiere geboren werden.

Gefährdung und Schutz

Die Gemeine Rollassel gilt zur Zeit als nicht gefährdet.

Besonderheiten

Bei Gefahr rollt sie sich zu einer Kugel zusammen.

Verwechslungsgefahr

Sie kann leicht mit mehreren anderen Asseln verwechstel werden.