Erlenschaumzikade

Aphrophora alni (Fallén, 1805)

Gattung: Aphrophora

Familie: Schaumzikaden (Aphrophoridae)

Unterordnung: Rundkopfzikaden (Cicadomorpha)

Ordnung: Schnabelkerfe (Hemiptera)


Kennzeichen

Der Körper ist grau-braun und fein Punktiert. Auf den Flügeln befinden sich je zwei breite helle Binden. Der Kopf ist fast so brei wie der Halsschild und hat neben den Komplexaugen zwei Punktaugen. Die Beine sind kräftig und die erwachsenen Tiere können gut springen. Sie werden 6 bis 9 mm groß, Weibchen werden etwas größer als die Männchen.

Flugzeit

Man kann sie von Juni bis Oktober finden.

Verbreitung

Europa, Asien, Nordafrika.

Habitat

Waldränder, Hecken, Wiesen, Gärten, Parkanlagen. Die erwachsenen Tiere kann man vor allem in Gehölzen finden, die Larven in der Kraut- und Strauchschicht in Schaumballen.

Ernährung

Sie ernähren sich von verschiedenen Pflanzen indem sie diese anstechen und aussaugen.

Fortpflanzung und Entwicklung

Nach der Paarung legt das Weibchen die Eier in der Krautschicht in einem Schaumnest, dass man auch als Kuckucksspeichel oder Hexenspuckte bezeichnet, ab. Dort überwintern die Eier und im Frühling des nächsten Jahres schlüpfen die Nymphen. Nach fünf Häutungen ist die Entwicklung zum erwachsenen Insekt abgeschlossen.

Gefährdung und Schutz

Die Erlenschaumzikade gilt zur Zeit als nicht gefährdet.

Verwechslungsgefahr

Es gibt mehrere Arten mit einer sehr ähnlichen Zeichnung, die Erlenschaumzikade ist aber eine der am häufigsten vorkommende Art aus der Familie der Schaumzikaden.