Gelbrandsichelwanze

Nabis flavomarginatus (Scholtz, 1847)

Gattung: Nabis

Familie: Sichelwanzen (Nabidae)

Unterordnung: Wanzen (Heteroptera)

Ordnung: Schnabelkerfe (Hemiptera)


Kennzeichen

Der Körper hat eine hellbraune bis dunkelbraune Grundfarbe. Der Rand des Hinterleibs ist gelblich, die Oberseite dunkel, der Hinterleib ist beim Weibchen (Bilder) breiter als beim Männchen. Die Flügel sind bei beiden Geschlechtern verkürzt, gelegentlich kommen jedoch auch Exemplare mit kompletten Flügeln vor (überwiegend Weibchen). Sie wird zwischen 7 und 10 mm groß.

Flugzeit

Ausgewachsene Tiere kann man von Juni/Juli bis Oktober finden, die Nymphen ab Mai bis Juli.

Verbreitung

Europa außer im Süden, Asien, Japan, Nordamerika.

Habitat

Feuchte Wiesen, Wald- und Wegränder, Brachen.

Ernährung

Sie ernährt sich räuberisch von kleinen Insekten.

Fortpflanzung und Entwicklung

Das Weibchen legt die Eier vermutlich an Pflanzen ab wo sie überwintern. Im Mai des nächsten Jahres schlüpfen die Nümpfen.

Gefährdung und Schutz

Die Gelbrandsichelwanze gilt zurzeit als nicht gefährdet.

Verwechslungsgefahr

Sie kann leicht mit mehreren ähnlich aussehenden Sichelwanzen verwechselt werden.