Eichen-Schmuckwanze

Rhabdomiris striatellus (Fabricius, 1794)

Synonyme: Calocoris quadripunctatus , Calocoris ochromelas

Gattung: Rhabdomiris

Familie: Weichwanzen (Miridae)

Unterordnung: Wanzen (Heteroptera)

Ordnung: Schnabelkerfe (Hemiptera)


Kennzeichen

Der Körper zeigt eine auffällige gelbe Musterung aus Flecken und gelben Flügeladern. Es gibt jedoch auch Farbvarianten, bei denen die Flügeladern dunkel sind. Beine und Fühler sind rot. Sie werden zwischen 7 und 8,5 mm groß.

Flugzeit

Man kann sie vor allem zwischen Mai und Juni finden.

Verbreitung

Ganz Europa außer im äußersten Norden, Kleinasien, Kaukasus.

Habitat

Vor allem an Eichen (Quercus), wobei man sie sowohl an Einzelbäumen als auch in Eichenwäldern findet, aber auch an anderen Laubbäumen, Kräutern oder selten an Nadelbäumen.

Ernährung

Erwachsene Tiere ernähren sich räuberisch von Blattläusen und den Larven anderer Insekten, die Larven ernähren sich saugend von Blüten und Früchten der Eichen und anderer Laubbäume.

Fortpflanzung und Entwicklung

Nach der Paarung legt das Weibchen die Eier in die weiblichen Blütenknopsen von Eichen oder anderen Laubbäumen ab. Diese Knopsen sterben daraufhin meist ab. Die Eier überwintern in den Knopsen und im Frühling des nächsten Jahren schlüpfen die Larven.

Gefährdung und Schutz

Die Eichen-Schmuckwanze gilt zurzeit als nicht gefährdet.

Verwechslungsgefahr

Bei genauer Betrachtung der typischen Zeichnung kann die Eichen-Schmuckwanze nicht mit anderen Wanzen verwechselt werden. Es besteht jedoch eine gewisse Ähnlichkeit mit der deutlich größeren Prachtwanze (Miris striatus).