Arctosa perita (Latreille, 1799)

Ohne deutschen Namen

Gattung: Arctosa

Familie: Wolfspinnen (Lycosidae)

Unterordnung: Echte Webspinnen (Araneomorphae)

Ordnung: Webspinnen (Araneae)


Kennzeichen

Der Vorderkörper ist bei beiden Geschlechtern fast einfarbig dunkel ohne helles Band an den Seiten aber mit einigen verwaschenen hellen Flecken oben. Der Hinterkörper zeigt eine unverwechselbare bunte Musterung aus gelblichen und rötlichen Flecken. Die Beine sind hell und dunkel geringelt. Weibchen werden zwischen 8 und 9 mm groß, Männchen zwischen 7 und 9 mm.

Reifezeit

Ausgewachsene Tiere kann mann nach der Überwinterung von März bis etwa Juni und die nächste Generation etwa ab September finden.

Verbreitung

Weite Teile Europas.

Habitat

Offene, sandige Gebiete wie Heiden, Dünen, Sandgruben, Lichtungen oder Ufern.

Ernährung

Sie ernährt sich räubersich von Insekten.

Gefährdung und Schutz

Arctosa perita gilt zur Zeit nach der Roten Liste in Deutschland als gefährdet (3) was vor allem auf den Rückgang der offenen Sandflächen zurückzuführen ist.

Besonderheiten

Die Überwinterung erfolgt in etwa 30 cm tiefen und 5 cm breiten Röhren die mit einem lockeren Gespinnst aus Spinnseide ausgepolstert sind. Am Eingang der Röhre befindet sich eine Art Deckel der mit Sand beklebt ist. Ist dieser Deckel geschlossen, ist der Eingang nicht mehr zu sehen. An den ersten sonnigen Tagen im Frühling kommen die Tiere aus ihrem Winterversteck. Oft sitzten sie dann vor dem Eingang der Röhre. Bei einer Störung ziehen sie sich aber schnell wieder in diese zurück.

Verwechslungsgefahr

Aufgrund der markanten Zeichnung auf dem Hinterkörper und des Lebensraumes ist diese Wolfsspinne unverwechselbar. Lediglich Arctosa leopardus sieht ihr sehr änlich, diese Spinne findet man aber an Gewässerrändern.