Safran-Sechsaugenspinne, Großer Asseljäger

Dysdera crocata (Walckenaer, 1802)

Gattung: Dysdera

Familie: Sechsaugenspinnen (Dysderidae)

Unterordnung: Echte Webspinnen (Araneomorphae)

Ordnung: Webspinnen (Araneae)


Kennzeichen

Der Vorderkörper ist dunkelrot, der Hinterkörper gelblich bis grau. Die Kieferklauen sind bei beiden Geschlechter auffallend groß und sind länger als der halbe Vorderkörper. An der Basis der Hinterschenkel befinden sich ein bis zwei, gelegentlich auch vier, kurze Dornen. Weibchen werden zwischen 11 und 15 mm groß, Männchen zwischen 9 und 10 mm.

Verbreitung

Mitteleuropa, in Deutschland eher selten zu finden.

Habitat

Überwiegend an und in Gebäuden, Gewächshäuser, Keller, selten im Freiland.

Ernährung

Sie ernährt sich räuberisch von kleinen Insekten und anderen Spinnen wobei sie sehr angriffslustig ist und auch vor großer Beute nicht zurückschreckt.

Gefährdung und Schutz

Die Safran-Sechsaugenspinne gilt zur Zeit als nicht gefährdet.

Besonderheiten

Die Safran-Sechsaugenspinne ist nachtaktiv und verbirgt sich tagsüber unter Steinen oder in Mauerritzen in einem Gespinstsack.
Wenn sie sich bedroht fühlt kann sie auch einen Menschen beißen. Das Gift ist für Menschen aber harmlos, gelgentlich wurde von Juckreiz berichtet. Der Biss selbst kann jedoch schmerzhaft sein.

Verwechslungsgefahr

Sie kann leicht mit der Roten Sechsaugenspinne (Dysdera erythrina), mit Dysdera ninnii sowie mit der Rubinfarbenen Sechsaugenspinne (Harpactea rubicunda) verwechselt werden. Eine Unterscheidung anhand von Fotos ist kaum möglich.