Dünen-Springspinne

Yllenus arenarius (Menge, 1868)

Gattung: Yllenus

Familie: Springspinnen (Salticidae)

Unterordnung: Echte Webspinnen (Araneomorphae)

Ordnung: Webspinnen (Araneae)


Kennzeichen

Der ganze Körper hat ein unregelmäßiges fleckiges Muster aus hellen und dunklen Haaren. Bei den Männchen ist die Körperoberseite braun und die Taster sind auffallend buschig behaart. Bei den Weibchen ist das Gesicht weiß und über dem mittleren Augenpaar sind längere Haare die wie Wimpern aussehen. Die Beine sind bei beiden Geschlechtern abgwechselnd hell und dunkel geringelt. Sie werden etwa 5 bis 6 mm groß.

Reifezeit

Ausgewachsene Tiere kann man von August bis September und nach der Überwinterung gelegentlich schon ab Februar bis in den Juli finden.

Verbreitung

Zentral- und Osteuropa.

Habitat

Ausschließlich in sandigen Gebieten wie Heide oder Binnendünen, offenbar nicht in Sandgruben.

Ernährung

Wie alle Springspinnen lautert sie, durch ihr Fleckenmuster bestens getarnt, ihrer Beute auf.

Gefährdung und Schutz

Die Dünen-Springspinne ist nach der Roten Liste in Deutschland vom Aussterben bedroht (1).

Besonderheiten

Diese Art ist durch ihr Fleckenmuster im Sand so gut getarnt, dass man sie nur sehen kann wenn sie sich bewegen. In Ruhestellung sind sie nahezu unsichtbar.

Verwechslungsgefahr

Die ähnlich aussehende Sitticus distinguendus kommt ebenfalls nur in sandigen Gebieten vor. Bei genauer Betrachtung kann man die Tiere aber sehr gut unterscheiden.