Vierfleckkreuzspinne

Araneus quadratus (Clerck, 1757)

Gattung: Kreuzspinnen (Araneus)

Familie: Echte Radnetzspinnen (Araneidae)

Unterordnung: Echte Webspinnen (Araneomorphae)

Ordnung: Webspinnen (Araneae)


Kennzeichen

Der Vorderkörper ist weißlich oder hellbraun mit einer dunklen Mittellinie. Der Hinterkörper ist, besonders bei reifen Weibchen, sehr breit und kugelig. Auf der Oberseite zeigt sich eine weiße variable Färbung sowie vier, meist dunkel erscheindene Grübchen. Die Grundfarbe des Hinterkörpers kann weiß, grün, orange oder rot sein. Die Beine sind hell und dunkle geringelt. Weibchen werden 13 bis 18 mm groß, Männchen zwischen 7 und 10 mm.

Reifezeit

Ausgewachsene Tiere kann man von Juli bis Oktober finden.

Verbreitung

Weite Teile Europas, Asien, Japan, Nordafrika.

Habitat

Feuchtwiesen, Trockenwiesen, Waldränder, Lichtungen, Gärten.

Ernährung

Das Netz wird dicht über dem Boden gebaut, bis in eine Höhe von etwa 50 cm. Die Spinne selbst sitzt am Tage gut geschützt in einem selbstgebauten Versteck in der Nähe des Netzes, dass mit einem Signalfaden mit diesem verbunden ist. Die Beute wird in das Versteck getragen und dort verzehrt.

Fortpflanzung und Entwicklung

Im August spinnt das Männchen einen sogenannten Begattungsfaden zum Netz des Weibchens. An diesem zupft es, zuerst ganz leicht, später stärker werdend. Ist das Weibchen paarungsbereit begibt es sich zum Faden des Männchens. Die Paarung selbst dauert nur wenige Sekunden und gelegentlich kommt es gleich darauf zu einer weiteren Paarung. Ist das Weibchen nicht paarungwillig, gibt das Männchen schnell auf und verlässt das Netz. Die Eier legt das Weibchen im September in einen gelben, gut versteckten Kokon. Die Jungtiere überwintern darin und sind im nächsten Jahr geschlechtsreif.

Gefährdung und Schutz

Die Vierfleckkreuzspinne gilt zurzeit als nicht gefährdet.

Verwechslungsgefahr

Aufgrund der makranten Musterung auf dem Hinterleib ist sie trotz variabler Zeichnung unverwechselbar.