Gartenkreuzspinne

Araneus diadematus (Clerck, 1757)

Gattung: Kreuzspinnen (Araneus)

Familie: Echte Radnetzspinnen (Araneidae)

Unterordnung: Echte Webspinnen (Araneomorphae)

Ordnung: Webspinnen (Araneae)


Kennzeichen

Das Weibchen kann eine bräunliche, rötliche oder graue Grundfarbe haben. Auf dem breiten, nach hinten spitz zulaufenden Hinterkörper ist eine typische Musterung in Form eines Kreuzes zusammen mit einen unregelmäßigen Flecken.  Beim Männchen findes sich das gleiche kreuzförmige Muster auf dem Hinterkörper. Beim ihnen ist der Hinterkörper jedoch kleiner.  Bei beiden Geschlechtern sind die Beine abgwechselnd hell und dunkle geringelt. Weibchen werden zwischen 12 und 17 mm groß, Männchen zwischen 5 und 10 mm.

Reifezeit

Ausgewachsene Tiere kann man von August bis Oktober finden.

Verbreitung

Mitteleuropa.

Habitat

Wiesen, Waldränder, Brachen, Gärten, Parkanlagen.

Ernährung

Das Fangnetz wird dicht über dem Boden gebaut, manchmal auch mit langen Brückenfäden zwischen zwei Bäumen. Rund um das Zentrum des Netzes gibt es immer eine gut sichtbare Fadenfreie Zone. Die Spinne selbst sitzt tagsüber in der Mitte des Netzes.

Fortpflanzung und Entwicklung

Im August spinnt das Männchen einen sogenannten Begattungsfaden zum Netz des Weibchens. An diesem zupft es, zuerst ganz leicht, später stärker werdend. Ist das Weibchen paarungsbereit begibt es sich zum Faden des Männchens. Die Paarung selbst dauert nur wenige Sekunden und gelegentlich kommt es gleich darauf zu einer weiteren Paarung. Die Eier legt das Weibchen im September in einen gelben, gut versteckten Kokon. Die Jungtiere überwintern darin. Nach zwei Jahren sind die Tiere geschlechtsreif.

Gefährdung und Schutz

Die Gartenkreuzspinne gilt zurzeit als nicht gefährdet und ist in Mitteleuropa die häufigste Spinne aus ihrer Gattung.

Besonderheiten

Die Gartenkreuzspinne ist die Spinne des Jahres 2010.

Verwechslungsgefahr

Augfrund der charakteristischen kreuzförmigen Zeichnung auf dem Hinterkörper unverwechselbar.