Braune Krabbenspinne, Busch-Krabbenspinne

Xysticus cristatus (Clerck, 1757)

Gattung: Xysticus

Familie: Krabbenspinnen (Thomisidae)

Unterordnung: Echte Webspinnen (Araneomorphae)

Ordnung: Webspinnen (Araneae)


Kennzeichen

Der Körper des Weibchens hat eine gelbbraune Grundfärbung mit weiß-braunen Musterung auf dem Hinterkörper. Auf dem Vorderkörper ist ein nach hinten gerichtetes Dreieck zu sehen an dessen Spitze meist ein schwarzer Punkt sitzt.  Beim Männchen sind die Seiten des Hinterkörpers, die Zeichung auf dem Hinterkörper und die Beine dunkel.  Beide Geschlechter haben acht Augen, vier sind nach vorne gerichtet und vier nach oben. Weibchen werden zwischen 6 und 8 mm groß, Männchen zwischen 3 und 5 mm.

Reifezeit

Ausgewachsene Tiere kann man von April bis Juli finden.

Verbreitung

Europa, Asien, Sibirien, Nordafrka.

Habitat

Wald- und Wegränder, halb offene Wälder, Wiesen, Brachen.

Ernährung

Die Braune Krabbenspinne baut kein Netz sondern lauert ihrer Beute auf Blättern von Gebüschen oder auf Blumen auf.

Fortpflanzung und Entwicklung

Im Frühsommer findet die Paarung statt. Dafür fesselt das Männchen das Weibchen mit Spinnfäden. Diese Fäden scheinen aber nur einen symbolischen Charakter zu haben, da das Weibchen sich danach selbstständig aus den Fäden befreit. Nach der Paarung baut das Weibchen einen weißen Kokon auf Pflanzen und bewacht diesen bis an ihr Lebensende.

Gefährdung und Schutz

Die Braune Krabbenspinne gilt zur Zeit als nicht gefährdet und ist eine der häufigsten Art ihrer Gattung.

Verwechslungsgefahr

Die etwa 20 Arten aus der Gattung Xysticus lassen sich nur schwer voneinander unterscheiden, anhand von Fotos ist es meist überhaupt nicht möglich.