Herbstspinne

Metellina segmentata (Clerck, 1757)

Gattung: Herbstspinnen (Metellina)

Familie: Dickkieferspinnen (Tetragnathidae)

Unterordnung: Echte Webspinnen (Araneomorphae)

Ordnung: Webspinnen (Araneae)


Kennzeichen

Der gewölbte Hinterkörper kann weiß, gelb oder rot sein, aber immer mit einem Muster aus dunklen Flecken in Herzform. Der Vorderkörper ist hellbraun oder gelblich und hat mehrere dunkle Streifen. Weibchen werden zwischen 6,5 und 9 mm groß, Männchen zwischen 6 und 7,5 mm.

Reifezeit

Ausgewachsene Tiere kann man von August bis Oktober finden.

Verbreitung

Europa, Asien, Sibirien, Japan, Nordafrika.

Habitat

Wälder, Wald- und Wegränder, Lichtungen, Wiesen, Gärten, Parkanlagen.

Ernährung

Die schräg gestellten Netze werden meist dich über dem Boden gebaut und haben eine offene Nabe. Aber auch an Bäumen in größerer Höhe werden Netze gebaut.

Fortpflanzung und Entwicklung

Im September beginnt die Paarung. Dabei kann man oft mehrere Männchen am Netzrand eines Weibchens sitzen sehen. Sobald Beute in das Netz gefallen ist, sprinten die Männchen zu ihr. Der schnellste schnappt sich die Beute und wickelt sie ein. Durch Zupfen lockt er nun das Weibchen zur Paarung herbei. Nach ungefähr drei Minuten trennen sich die beiden dann wieder. Das Weibchen baut später einen kugeligen weißen Kokon zwischen Gräsern oder Zweigen.

Gefährdung und Schutz

Die Herbstspinne gilt zurzeit als nicht gefährdet und ist vermutlich die häufigste netzbauende Spinne.

Verwechslungsgefahr

Die Arten aus der Gattung der Herbstspinnen sind anhand von Fotos nicht voneinander zu unterscheiden.