Zitronenfalter

Gonepteryx rhamni (Linnaeus, 1758)

Gattung: Gonepteryx

Unterfamilie: Gelblinge (Coliadinae)

Familie: Weißlinge (Pieridae)

Ordnung: Schmetterlinge (Lepidoptera)


Kennzeichen

Beim Männchen sind die Flügel zironengelb, beim Weibchen blass gelb-grün. Auf den Flügeloberseiten befindet sich je ein kleiner oranger Fleck, welcher auf der Flügelunterseite bräunlich erscheinen. Die Flügeladern sind deutlich sichtbar. Am Flügelansatz, am Kopf, auf der Oberseite des Körpers und an den Fühlern ist der Falter dunkelviolett gefärbt. Die Flügelspannweite beträgt 50 bis 55 mm.

Flug- und Raupenzeit

Die Falter fliegen von März bis Mai und Juni bis Juli, wobei die letzte Generation überwintert. Die Raupen kann man von Mai bis Juni finden.

Verbreitung

Nordwesten Afrikas, beinahe ganz Europa, Türkei, Zentralasien bis in die Monoglei, bis in eine Höhe von 2.800 m.

Habitat

Feuchte und trockene Gebiete, wie Wälder, Gebüsche und auf sonnigen und grasbewachsenen Gelände.

Ernährung

Die Raupe frisst hauptsächlich am Faulbaum, Purgier-Kreuzdorn und auch an anderen Kreuzdornarten.

Fortpflanzung und Entwicklung

Nach der Paarung legt das Weibchen ihre Eier einzeln oder paarweise an die sich öffnenden Knopsen der Futterpflanzen ab. Die mattgrünen Raupen ruhen meist auf der Mittelrippe der Blattoberseite und fressen die Blätter vom Rand nach innen ab.

Gefährdung und Schutz

Der Zitronenfalter gilt zurzeit als nicht gefährdet.

Besonderheiten

Der Falter überwintert als einziger mitteleuropäischer Schmetterling in Kältestarre im Laub. Somit hat er mit zwölf Monaten die höchste Lebenserwartung aller europäischen Schmetterlinge. Sie können sogar Temperaturen von bis zu -20 Grad überstehen.

 

Der Zitronenfalter ist das Insekt des Jahres 2002.

Verwechslungsgefahr

Der Zitronenfalter ist unverwechselbar.