Kleiner Fuchs

Aglais urticae (Linnaeus, 1758)

Gattung: Aglais

Unterfamilie: Fleckenfalter (Nymphalinae)

Familie: Edelfalter (Nymphalidae)

Ordnung: Schmetterlinge (Lepidoptera)


Kennzeichen

Die Flügeloberseite ist orange mit einem dunkelbraunen Flügelansatz. Am Vorderrand der Vorderflügel befinden sich schwarze, gelbe und weiße Flecken und am Flügelaußenrand ein blauer Fleckensaum. Die Flügelunterseite ist dunkel mit einem hellen Band auf den Unterflügeln. Die orangen Flecken der Vorderflügel sind auf der Flügelunterseite gelblich. Die Flügelspannweite berägt 40 bis 50 mm. 

 

Die schwarzen Raupen können bis zu 22 mm lang werden. Sie haben feine weiße Punkte, gelbe Seitenlinien und schwarze oder gelbe Stacheln an den Seiten.

Flug- und Raupenzeit

Nach der Überwinterung von März bis April und dann wieder von Mai bis Oktober, in zwei bis drei Generationen.

Verbreitung

Europa, Asien bis an den Pazifik, bis zu einer Höhe von 3.000 m.

Habitat

Wälder, Waldränder, Wiesen, Gärten und Parks.

Ernährung

Die Falter ernähren sich vom Nekter vieler Blütenpflanzen, die Raupen hauptsächlich von der Großen Brennnessel.

Fortpflanzung und Entwicklung

Nach der Paarung legt das Weibchen die grünen Eier in Gruppen von 50 bis 200 Stück an die Blattunterseite der Futterpflanzen ab. Die Raupen leben zuerst gesellig in Gespinsten, nach etwa einem Monat Entwicklungszeit verpuppen sie sich.

Gefährdung und Schutz

Der Kleine Fuchs gilt zurzeit als nicht gefährdet.

Besonderheiten

Der Falter überwintert an geschützen Orten wie Scheunen, Kellern, Dachböden, Garagen und auch in naürlichen Verstecken. An warmen Tagen kann die Winterruhe unterbrochen werden.

Verwechslungsgefahr

Er kann auf den ersten Blick leicht mit dem Großen Fuchs (Nymphalis polychloros) verwechselt werden.