Ulmen-Zipfelfalter

Satyrium w-album (Knoch, 1782)

Gattung: Satyrium

Unterfamilie: Zipfelfalter (Theclinae)

Familie: Bläulinge (Lycaenidae)

Ordnung: Schmetterlinge (Lepidoptera)


Kennzeichen

Die Flügeloberseite ist dunkelbraun mit einem schwachen orangen Fleck. Die Flügelunterseite ist grau-braun mit weißen Bändern, auf den Hinterflügeln bildet sie ein deutlich sichtbares "W". Dadurch ist der Falter unverwechselbar. Die Flügelspannweite beträgt 32 bis 37 mm.

Flug- und Raupenzeit

Die Falter fliegen von Juni bis August in einer Generation.

Verbreitung

Von Nordspanien bis Japan.

Habitat

Wälder, Waldränder und Gebüsche wo blühfähige Ulmen vorkommen finden.

Ernährung

Die Falter ernähren sich hauptsächlich vom Mehltau der Ulmen, saugen aber gelegentlich auch verschiedenen Blütenpflanzen.

Fortpflanzung und Entwicklung

Das Weibchen legt nach der Paarung die Eier an die Basis von Blüten- und Blattknopsen ab. Die Überwinterung erfolgt als Ei und im nächsten Frühjahr schlüpfen die Raupen.

Gefährdung und Schutz

Der Ulmen-Zipfelfalter ist auf der Roten Liste als gefährdet (3) eingetragen.

Besonderheiten

Der Ulmen-Zipfelfalter ist stark an das Vorhandensein blühfähiger Ulmen angewiesen. Daher findet man ihn in Mitteleuropa in Auwäldern und Laubmischwäldern. Aber auch in Parkanlagen, Gärten und entlang vieler Autobahnen an denen Ulmen vorkommen. Die Falter verbringen den größten Teil ihres Lebens in den Wipfeln dieser Bäume, gelegentlich kommen sie zur Nahrungsaufnahme an verschiedenen Blütenpflanzen herunter, wo man sie dann beobachten kann.

Verwechslungsgefahr

Bei genauer Betrachtung besteht keine Verwechslungsgefahr.