Falkenlibelle, Gemeine Smaragdlibelle

Cordulia aenea (Linnaeus, 1758)

Gattung: Cordulia

Familie: Falkenlibellen (Corduliidae)

Unterordnung:  Großlibellen (Anisoptera)

Ordnung: Libellen (Odonata)


Kennzeichen

Der Körper ist metallisch dunkelgrün bis kupferfarben, die Augen und die Stirn sind leuchtend grün. Der Thorax ist golden behaart, die Hinterflügel an der Basis verbreitert. Beim Männchen ist der Hinerleib hinten keulenartig verbreitert. Die Flügelspannweite beträgt 7,5 cm.

Flugzeit

Sie fliegt von Mai bis August/September.

Verbreitung

Weite Teile Europas, Skandinavien, bis nach Sibirien und Japen. Wärmere Regionen werden gemieden.

Habitat

Kleine Seen, extensiv bewirtschaftete Fischteiche oder Auenwaldgewässern die Röhrichtzonen haben.

Ernährung

Sie ernährt sich wie alle Libellen räuberisch von anderen Insekten.

Fortpflanzung und Entwicklung

Auf der Suche nach einem paarungsbereiten Weibchen fliegen die Männchen am Gewässerufer entlang. Die scheuen Weibchen kommen nur zur Paarung ans Wasser. Nach der Paarung lässt sie im Flug die Eier in kleinen Klümpchen in das Wasser fallen. Etwa drei Wochen später schlüpfen die Larven welche zwei Jahre für die Entwicklung brauchen.

Gefährdung und Schutz

Wie alle Libellen ist auch die Falkenlibelle nach der Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) besonders geschützt.

Verwechslungsgefahr

Die Falkenlibelle sieht den Vertretern der Gattung Smaragdlibllen sehr ähnlich, daher wird sie auch oft als Gemeine Smaragdlibelle bezeichnet. Man kann sie aber anhand der einfarbigen Stirn gut von ihnen unterscheiden. Smaragdlibellen haben gelbe Flecken auf der Stirn.