Hainlaufkäfer

Carabus nemoralis (Müller, 1764)

Gattung: Echte Laufkäfer (Carabus)

Familie: Laufkäfer (Carabidae)

Ordnung: Käfer (Coleoptera)


Kennzeichen

Der Körper hat eine dunkle bronzefarbene oder schwarzgrüne glänzende Farbe mit blau bis violett gefärbten Rändern, die nach oben gebogen sind. Auf den Deckflügeln befinden sich feine Längsrillen, von denen manche durch aneinandergereihte Grübchen unterbrochen sind. Das Halsschild ist breiter als lang. Er wird zwischen 18 und 22 mm groß.

Flugzeit

Ausgewachsene Tiere kann man von Mai bis August finden.

Verbreitung

Europa, in Nordamerika eingeschleppt.

Habitat

Hauptsächlich in Wäldern und Waldrändern aber auch auf Wiesen und in Gärten sowie in Heiden.

Ernährung

Sowohl ausgewachsene Tiere als auch die Larven ernähren sich räuberisch von kleinen Insekten, Würmern oder Schnecken, selten auch von Fallobst.

Fortpflanzung und Entwicklung

Die Larven verpuppen sich im Boden. Der ausgewachsene Käfer überwintert.

Gefährdung und Schutz

Der Hainlaufkäfer gilt zurzeit als nicht gefährdet ist aber wie alle Laufkäfer nach der Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) besonders geschützt. Er ist einer der häufigsten Laufkäferarten in Deutschland.

Besonderheiten

Ausgewachsene Tiere legen im Sommer eine Ruhepause (Diapause) ein die sie versteckt unter Steinen oder moorschem Holz verbringen und in der sie keine Nahung zu sich nehmen. Sie sind tag- und nachtaktiv.

Verwechslungsgefahr

Es gibt mehrere sehr ähnlich aussehende Käfer aber bei genauer Betrachtung ist eine Bestimmung möglich.