Lederlaufkäfer

Carabus coriaceus (Linnaeus, 1758)

Gattung: Echte Laufkäfer (Carabus)

Familie: Laufkäfer (Carabidae)

Ordnung: Käfer (Coleoptera)


Kennzeichen

Der Körper ist mattschwarz, die Deckflügel sind stark gerunzelt. An dem mittleren Beinpaar befinden sich kleine rostfarbene Borsten. Er wird zwischen 30 und 40 mm groß und zählt damit zu den größten Laufkäferarten in Mitteleuropa.

Flugzeit

Ausgewachsene Tiere kann man von im Mai und nach der Sommerruhe von August bis September finden.

Verbreitung

Weite Teile Europas.

Habitat

Laub- und Mischwälder, Waldränder.

Ernährung

Ausgewachsene Tiere ernähren sich räuberisch von Insekten, Würmern, Schnecken und Aas, gehen aber gelegentlich auch an Obst.

Fortpflanzung und Entwicklung

Im Herbst findet die Eiablage statt und die Larven überwintern im Bodenstreu oder unter der Erde. Die Verpuppung findet im Boden statt. Ausgewachsene Tiere können bis zu drei Jahre alt werden.

Gefährdung und Schutz

Der Lederlaufkäfer ist wie alle Arten aus dieser Gattung nach der Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) besonders geschützt.

Besonderheiten

Der Lederlaufkäfer ist nachtaktiv und flugunfähig. Den Tag verbringen sie versteckt unter Moos, in Baumstümpfen oder unter Steinen. Bei Gefahr sondert er am Hinterleib eine übelriechende Flüssigkeit ab.

Verwechslungsgefahr

Es gibt mehrere ähnlich aussehende Käfer aber bei genauer Betrachtung ist eine Bestimmung möglich.