Getreidehalmwespe

Cephus pygmaeus (Linné, 1767)

Gattung: Cephus

Familie: Halmwespen (Cephidae)

Unterordnung: Pflanzenwespen (Symphyta)

Ordnung: Hautflügler (Hymenoptera)


Kennzeichen

Der schlanke, längliche Körper ist schwarz, auf dem Hinterleib befinden sich zwei gelbe Querbinden und zwei dreieckige Flecken. Die Beine sind an der Basis schwarz, sonst gelb. Die Flügel sind durchsichtig und tragen ein schwarz-gelbes Mal. Die Fühler sind schwarz, die Mundwerkzeuge gelb. Sie wird etwa 5 bis 10 mm groß.

Flugzeit

Man kann sie von Mai bis August fliegen sehen.

Verbreitung

Ganz Europa, Nordamerika.

Habitat

Wiesen, Getreidefelder.

Ernährung

Ausgewachsene Tiere ernähren sich von Pollen und Nekter verschiedener Pflanzen mit Vorliebe für gelbe Korbblütler (Asteraceae), die Larven ernähren sich von Pflanzengewebe.

Fortpflanzung und Entwicklung

Das Weibchen legt nach der Paarung die Eier an Halmen von Wildgräsern und Getreide ab. Nach dem Schlüpfen bohren sich die Larven in den Halm und entwickeln sich dort. Durch den Fraß der Larve trägt die Ähre kaum Früchte. Sie überwintert in den Stoppeln der Gräser und verpuppt sich im nächsten Frühling.

Gefährdung und Schutz

Die Getreidehalmwespe gilt zurzeit als nicht gefährdet.

Besonderheiten

Die Getreidehalmwespe gilt in der Landwirtschaft als Schädling. Die Larven können besonders bei Massenauftreten große Schäden an Getreidefeldern anrichten.

Verwechslungsgefahr

Es gibt mehrere sehr ähnliche Arten die sich anhand von Fotos nicht unterscheiden lassen.