Sphecodes pellucidus (Smith, 1845)

Synonym: Sphecodes pilifrons - Ohne deutschen Namen

Gattung: Blutbienen (Sphecodes)

Familie: Schmal- und Furchenbienen (Halictidae)

Ohne Rang: Bienen (Apiformes)

Unterordnung: Taillenwespen (Apocrita)

Ordnung: Hautflügler (Hymenoptera)


Kennzeichen

Der Kopf, die Beine und die Brust sind schwarz, der fein punktierte Hinterleib ist rot mit einer schwarzen Spitzte. Am ganzen Körper befinden sich dünne, teilweise helle Haare. Weibchen werden zwischen 8 und 10 mm groß, Männchen zwischen 7 und 9 mm.

Flugzeit

Nach der Überwinterung kann man sie zwischen März und Juli finden und dann noch mal zwischen Juli und Oktober.

Verbreitung

Europa, Nordafrika, Asien, Südschweden und Finnland.

Habitat

Trockene, sandige Gebiete wie Heiden, Sand- oder Kiesgruben.

Ernährung

Sie ernährt sich von Pollen und Nektar verschiedener Blütenpflanzen.

Fortpflanzung und Entwicklung

Das überwinternde Weibchen erscheint im Frühjahr und sucht die Nester verschiedener Sandbienen, vor allem Andrena barbilabris, aber vermutlich auch die von Andrena argentata, Andrena humilis und Andrena ventralis. Dort frisst sie das Ei der Wirtsbiene auf und legt ihr eigenens in die Brutkammer, daher werden solche Bienen auch als Kuckuck bezeichnet. Im Spätsommer schlüpfen die erwachsenen Tiere und Paaren sich. Die Männchen sterben kurz darauf und die Weibchen überwintern im lockeren Sandboden.

Gefährdung und Schutz

Wie alle Bienen und Hummeln aus der Überfamilie Apoidea ist auch Sphecodes pellucidus nach der Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) besonders geschützt.

Verwechslungsgefahr

Es gibt mehrer sehr ähnliche Arten die man eigentlich nur unterscheiden kann wenn man die Wirtsbiene findet. Außerdem kann sie leicht mit ähnlich aussehenden Grabwespen verwechselt werden.