Weißfilzige Blattschneiderbiene

Megachile pilidens (Alfken, 1923)

Gattung: Mörtel- und Blattschneiderbienen (Megachile)

Familie: Megachilidae

Ohne Rang: Bienen (Apiformes)

Unterordnung: Taillenwespen (Apocrita)

Ordnung: Hautflügler (Hymenoptera)


Kennzeichen

Der Körper ist schwarz mit hellen rötlichen Haaren auf der Brust und dem Kopf. Die Augen sind auffällig grünlich. Sie wird zwischen 8 und 10 mm groß.

Flugzeit

Man kann sie von Juni bis August fliegen sehen.

Verbreitung

Mitteleuropa, nach Norden hin seltener.

Habitat

Warme, sonnige Gebiete, Brachen, halboffene Gebiete, Steinschutthalden, aufgelassene Steinbrüche.

Ernährung

Pollen und Nektar von Schmetterlingsblütlern (Faboideae).

Fortpflanzung und Entwicklung

Das Weibchen baut ihr Nest in vorhandene Hohlräume wie Felsritzen oder unter Steinen. Dort trägt sie Blattteile ein, mit denen sie Brutzellen herstellt. Diese werden für die Larven mit Pollen und Nektar befüllt.

Gefährdung und Schutz

Wie alle Bienen und Hummeln aus der Überfamilie Apoidea ist auch die Weißfilzige Blattschneiderbiene nach der Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) besonders geschützt und sie wird in der Roten Liste als gefährdet (3) eingestuft.

Verwechslungsgefahr

Es gibt mehrere sehr ähnliche Arten die sich anhand von Fotos kaum unterscheiden lassen.