Maskenbiene

Hylaeus hyalinatus (Smith 1842)

Gattung: Maskenbienen (Hylaeus)

Familie: Urbienen (Colletidae)

Ohne Rang: Bienen (Apiformes)

Unterordnung: Taillenwespen (Apocrita)

Ordnung: Hautflügler (Hymenoptera)


Kennzeichen

Der Körper ist schwarz mit hellen Flecken an der Brust und an den Beinen. Bei den Weibchen befinden sich zwei helle Flecken am Kopf, beim Männchen befindet sich dort ein einzelner großer heller Fleck. Der Saugrüssel ist wie bei allen Hylaeus-Arten sehr kurz. Sie wird 5 bis 7 mm groß.

Flugzeit

Man kann sie von Mai bis September fliegen sehen.

Verbreitung

Mitteleuropa.

Habitat

Waldränder, Gärten, Kiesgruben, Streuobstwiesen.

Ernährung

Pollen und Nektar, hauptsächlich von Doldengewächsen (Apiaceae) und Korbblütlern (Asteraceae). Diese werden verschluckt und in einem Kropf zum Nest transportiert.

Fortpflanzung und Entwicklung

Die Nester werden in alten Holz (Käferfraßgängen) oder in hohlen Pflanzenstengeln angelegt. Dabei baut das Weibchen hintereinander liegende Brutkammern, was auch als Liniennest bezeichnet wird. Die einzelnen Brutzellen werden mit einem Speicheldrüsensekret gebildet und verschlossen.

Gefährdung und Schutz

Wie alle Bienen und Hummeln aus der Überfamilie Apoidea ist auch die Maskenbiene nach der Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) besonders geschützt.

Verwechslungsgefahr

Es gibt mehrere sehr ähnliche Arten die anhand von Fotos nicht unterschieden werden können.