Goldglänzende Furchenbiene, Goldgelbe Furchenbiene

Halictus subauratus (Rossi, 1792)

Gattung: Halictus

Familie: Schmal- und Furchenbienen (Halictidae)

Ohne Rang: Bienen (Apiformes)

Unterordnung: Taillenwespen (Apocrita)

Ordnung: Hautflügler (Hymenoptera)


Kennzeichen

Der Körper hat einen grünlich-metallischen Glanz mit goldenen Haaren. Weibchen haben auf dem letzen Segment des Hinterleibes eine Längsfurche in den Haaren. Die Augen sind grünlich-schwarz, die Fühler dunkel. Auch die Flügel schimmern golden. Sie werden etwa 7 bis 8 mm groß.

Flugzeit

Man kann sie in einer Generation von von Juli bis etwa Ende August finden (Männchen und Weibchen), unbefruchtete Weibchen (sog. Sommerweibchen) bereits ab Juni und überwinterte Weibchen im Frühling.

Verbreitung

Weite Teile Europas, Marokko, Sibirien, bis in eine Höhe von 500 m.

Habitat

Sand- und Kiesgruben, Brachen, Magerrasen, Dämme und Böschungen.

Ernährung

Sie ernährt sich von verschiedenen Blütenpflanzen wie z. B. Doldengewächsen (Apiaceae), oder Korbblütlern (Asteraceae).

Fortpflanzung und Entwicklung

Das Weibchen baut nach der Paarung ein Nest in den Boden, sowohl in ebenen Gebieten wie auch manchmal an kleinen Hängen. Der senkrechte Hauptgang ist bis zu 15 cm lang und mündet in Brutzellen. Diese können einzeln oder in einem großen Hohlraum angelegt sein. Die Nester sind meist in kleinen Kolonien (Aggregationen)angelegt und vier bis fünf unbefruchtete Weibchen (sog. Sommerweibchen) helfen der "Königin" bei der Versorgung der Brut (primitv eusoziale Nistweise).

Gefährdung und Schutz

Die Goldglänzende Furchenbiene gilt zurzeit als nicht gefährdet.

Besonderheiten

Sie wird von der Blutbiene Sphecodes cristatus parasitiert.

Verwechslungsgefahr

Sie kann anhand von Fotos nicht von ähnlich aussehenden Furchenbienen dieser Gattung unterschieden werden. Die Goldglänzende Furchenbiene gehört jedoch den  am häufigsten vorkommenden Arten.