Epeoloides coecutiens (Fabricius, 1775)

Ohne deutschen Namen

Gattung: Schmuckbienen (Epeoloides)

Familie: Bienen (Apidae)

Ohne Rang: Bienen (Apiformes)

Unterordnung: Taillenwespen (Apocrita)

Ordnung: Hautflügler (Hymenoptera)


Kennzeichen

Das Weibchen hat einen schwarzen Thorax, die Segmente eins bis drei sind rot die restlichen schwarz, jeweils mit weißen Streifen an den Seiten. Im Gesicht, auf dem Schildchen und teilweise an den Beinen befinden sich helle Haare. Das Männchen ist der Thorax schwarz aber dicht gelb-braun behaart, ebenso der Hinterleib der zusätzlich schwarze Flecken an den Seiten zeigt. Am fünften Hinterleibssegment befindet sich eine abstehende dichte Haarfranse. Die Augen bei beiden Geschlechtern auffallend groß und grünlich was beim Männchen aber stärker ausgeprägt ist als beim Weibchen. Beide Geschlechter werden etwa 9 mm groß.

Flugzeit

Weibchen kann man ab Anfang Juli bis Mitte August finden, die Männchen erscheinen etwa eine Woche früher als die Weibchen, leben aber nur wenige Tage.

Verbreitung

Europa außer im Süden.

Habitat

Vor allem an sumpfigen Gebieten, zur Nahrungsaufnahme kann man sie aber auch weit entfernt von solchen Gebieten finden.

Ernährung

Pollen und Nektar verschiedener Pflanzen.

Gefährdung und Schutz

Epeoloides coecutiens ist nach der Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) besonders geschützt.

Besonderheiten

Sie wird von den Schenkelbienen Macropis europaea und Macropis fulvipes parasitiert.

Verwechslungsgefahr

Das Weibchen kann aufgrund der auffälligen Färbung kaum mit anderen Bienen verwechselt werden, bei den Männchen gibt es einige ähnlich aussehende Arten. Bei genauer Betrachtung ist aber auch bei ihnen eine Verwechslung kaum möglich.