Frühlings-Seidenbiene

Colletes cunicularius (Linnaeus, 1761)

Gattung: Seidenbienen (Colletes)

Familie: Urbienen (Colletidae)

Ohne Rang: Bienen (Apiformes)

Unterordnung: Taillenwespen (Apocrita)

Ordnung: Hautflügler (Hymenoptera)


Kennzeichen

Der Körper ist schwarz mit einer rotbraunen, pelzigen Behaarung der Brust. Auf dem Hinterleib befinden sich verwaschene helle Querbinden. Sie wird 13 bis 15 mm groß.

Flugzeit

Weibchen kann man von März bis Mai, die Männchen von März bis April finden.

Verbreitung

Europa.

Habitat

Vorwiegend auf sandigen Gebieten wie Heiden, Sanddünen, Kiesgruben aber auch an Flussauen und in Küstennähe.

Ernährung

Sie ernährt sich auschließlich von Pollen und Nektar von Weiden (Salix).

Fortpflanzung und Entwicklung

Das Weibchen gräbt nach der Paarung Nisthöhlen in den lockeren Sandboden. Nach der Entwicklung überwintert das erwachsene Insekt darin und erscheint erst im nächsten Frühling.

Gefährdung und Schutz

Wie alle Bienen und Hummeln aus der Überfamilie Apoidea ist auch die Frühlings-Seidenbiene nach der Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) besonders geschützt und durch den Verlust geeigneter Nistplätze ist sie vielerorts gefährdet.

Besonderheiten

Die Frühlings-Seidenbiene wird von der Großen Blutbiene Sphecodes albilabris parasitiert (Kuckuck).

Verwechslungsgefahr

Die Frühlings-Seidenbiene kann auf den ersten Blick leicht mit der Honigbiene (Apis mellifera) verwechselt werden.