Felsen-Kuckuckshummel

Bombus rupestris (Fabricius, 1793), Synonym: Psithyrus rupestris

Gattung: Hummeln (Bombus)

Familie: Bienen (Apidae)

Ohne Rang: Bienen (Apiformes)

Unterordnung: Taillenwespen (Apocrita)

Ordnung: Hautflügler (Hymenoptera)


Kennzeichen

Der Körper ist schwarz mit einer roten Hinterleibsspitze und gelgentlichen hellen Querbinden auf der Brust. Die Flügel sind dunkel, der Kopf ist rundlich und hat einen kurzen Saugrüssel. An den Beinen fehlt der für Hummeln typische Pollensammelapparat. Weibchen werden zwischen 18 und 22 mm lang, Männchen zwischen 14 und 16 mm.

Flugzeit

Man kann sie zwischen Mai und Juni fliegen sehen.

Verbreitung

Westeuropa bis nach Asien.

Habitat

Waldränder, Gärten, Wiesen, Parkanlagen.

Ernährung

Sie ernährt sich von Pollen und Nektar verschiedener Blütenpflanzen.

Fortpflanzung und Entwicklung

Wie alle Kuckuckshummeln bildet auch die Felsen-Kuckuckshummeln keinen eigenen Staat. Das Weibchen sucht nach der Paarung ein Nest eines Wirtsvolkes, hauptsächlich eines der Steinhummel (Bombus lapidarius). Sie dringt dort ein und verhält sich zuerst ruhig. Sobald sie den Geruch des Wirtes angenommen hat, legt sie dort ihre Eier ab. Kommt es zu einem Kampf, gewinnt fast immer die viel größere Felsen-Kuckuckshummel. Aus den Eiern schlüpfen nur die Larven von Königinnen und Drohnen, keine Arbeiterinnen. Diese werden von den Wirtstieren versorgt.

Gefährdung und Schutz

Die Felsen-Kuckuckshummel gilt zurzeit als nicht gefährdet.

Besonderheiten

Das Männchen stirbt kurz nach der Paarung, dass Weibchen überwintert im Erdreich.

Verwechslungsgefahr

Sie kann auf den ersten Blick leicht mit der Steinhummel (Bombus lapidarius) und weiteren ähnlichen Hummeln verwechselt werden.