Steinhummel

Bombus lapidarius (Linnaeus, 1758)

Gattung: Hummeln (Bombus)

Familie: Bienen (Apidae)

Ohne Rang: Bienen (Apiformes)

Unterordnung: Taillenwespen (Apocrita)

Ordnung: Hautflügler (Hymenoptera)


Kennzeichen

Der Körper ist dunkel mit einer leuchtend roten Hinterleibsspitze. Männchen haben auf der Brust eine gelbe Querbinde. Die König erreicht eine Körperlänge von 20 bis 22 mm, die Arbeiterin von 12 bis 16 mm und die Männchen von 14 bis 16 mm.

Flugzeit

Man kann sie von April bis Oktober fliegen sehen.

Verbreitung

Mitteleuropa.

Habitat

Wiesen, Gärten, Parkanlagen, Waldränder.

Ernährung

Nektar und Pollen, vorzugsweise von Klee (Trifolium) und Taubnesseln (Lamium).

Fortpflanzung und Entwicklung

Die Jungkönigin überwintert und sucht sich früh im Jahr einen guten Platz für ihr Nest, vor allem unter Steinenhaufen oder Mauern. Es werden jedoch auch Ställe oder verlassene Vogelnester genutzt. Im Laufe des Sommers kann der Staat aus bis zu 300 Einzeltieren bestehen.

Gefährdung und Schutz

Wie alle Bienen und Hummeln aus der Überfamilie Apoidea ist auch die Steinhummel nach der Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) besonders geschützt.

Besonderheiten

Die Steinhummel ist das Insekt des Jahres 2005.

Verwechslungsgefahr

Man kann sie leicht mit der Grashummel (Bombus ruderarius), der Distelhummel (Bombus soroeensis), der Trughummel (Bombus mendax) sowie Bombus confusus verwechseln, die alle eine schwarze Behaarung und eine rote Hinterleibsspitze haben. Auch die Felsen-Kuckuckshummel (Bombus rupestris), die sie auch parasitiert, sieht ihr sehr ähnlich.