Gartenhummel

Bombus hortorum (Linnaeus, 1761)

Gattung: Hummeln (Bombus)

Familie: Bienen (Apidae)

Ohne Rang: Bienen (Apiformes)

Unterordnung: Taillenwespen (Apocrita)

Ordnung: Hautflügler (Hymenoptera)


Kennzeichen

Der Körper ist dicht und dunkel Behaart. Auf der Brust trägt sie vorne und hinten je eine goldgelbe Binde, ebenso behaart ist das erste Segment des Hinterleibs. Das Hinterleibsende ist weiß behaart. Königinnen werden zwischen 18 und 26 mm groß, Arbeiterinnen zwischen 11 und 16 mm und Männchen zwischen 13 und 15 mm.

Flugzeit

Man kann die Königin von März bis Mai, die Arbeiterinnen von Mai bis in den September und die Drohnen in zwei Generationen von Juni bis September fliegen sehen.

Verbreitung

Ganz Europa.

Habitat

Waldränder, Wiesen in Waldnähe, Parkanlagen, Gärten, Streuobstwiesen, Dämme.

Ernährung

Sie ernährt sich von Pollen und Nektar verschiedener Blütenpflanzen wie z. B. Lippenblütlern (Lamiaceae) oder Schmetterlingsblütlern (Faboideae).

Fortpflanzung und Entwicklung

Als Nest dienen der Gartenhummel oft verlassene Mäuse- oder Vogelnester in Dachböden oder Scheunen. Aber es werden auch Nester in der Erde bezogen. Im Laufe des Jahres kann dieses Nest bis zu 100 Arbeiterinnen beherbergen.
Im März sucht die Königin, die überwintert hat, nach einem neuen Nest. Ab Mai erscheinen dann die ersten Arbeiterinnen und im Juni die ersten Drohnen.

Gefährdung und Schutz

Die Gartenhummel gilt zurzeit als nicht gefährdet.

Besonderheiten

Die Gartenhummel wird von der Bärtigen Kuckuckshummel (Psithyrus barbutellus) parasitiert.

Verwechslungsgefahr

Die Gartenhummel kann leicht mit anderen Hummelarten verwechselt werden.